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Prophylaxe beim Mann

Man hört ja häufiger, dass eine regelmäßige Prophylaxe beziehungsweise professionelle Zahnreinigung besonders für Schwangere, Frauen in den Wechseljahren, Raucher, Senioren etc. wichtig ist. Was aber viele nicht wissen: Auch Männer haben ein spezielles Anforderungsprofil, da die Gesundheit bekanntlich im Mund beginnt, das ist hier nicht anders.

Folgen einer Parodontitis bei Männern

Eine Parodontitis beziehungsweise Entzündung des Zahnhalteapparats kann auf verschiedene Stellen im Körper erheblichen Einfluss nehmen, da diese unter anderem den Blutfluss hemmt und durch die Entzündung Keime in den gesamten Körper transportiert werden. So kann beispielsweise auch ein negativer Einfluss auf die auf die Prostata stattfinden, der im schlimmsten Fall zu einer erektilen Dysfunktion führen kann – diese tritt besonders zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf. Deshalb sollten sich auch junge Männer unbedingt regelmäßig einer professionellen Zahnreinigung unterziehen!

Mundhygiene bei Männern

Es ist ein bekanntes Problem, dass laut Studien viele Frauen eine gewissenhafte Mundhygiene ernster nehmen als die Männer. Frauen benutzen öfter Zahnseide, Putzen sich häufiger die Zähne und vereinbaren auch regelmäßiger Termine für eine Professionelle Zahnreinigung. Lediglich bei der Mundspülung liegen beide Geschlechter gleichauf. Dabei ist es natürlich für Mann jeden Alters genauso wichtig, mindestens einmal im Jahr zur Prophylaxe zu gehen beziehungsweise eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen. Das ist die beste Vorbeugung einer Parodontitis und die Vermeidung sowie Behandlung dieser Erkrankung beugt nicht nur Prostata-Problemen vor, sondern hat einen positiven Einfluss auf die Allgemeingesundheit.

Mit der Durchführung einer oder zweier professioneller Zahnreinigungen im Jahr ist es aber natürlich nicht getan. Nichts ist so wichtig wie die tägliche Mundhygiene, die konsequent wahrgenommen werden sollte – jeden Tag sollte Zahnseide oder am besten Interdentalbürsten verwendet werden, denn in den Zahnzwischenräumen siedeln sich logischerweise die meisten Bakterien an. Außerdem sollten natürlich mindestens zweimal am Tag die Zähne geputzt werden, auch gegen die Verwendung einer Mundspülung ab und an ist nichts einzuwenden – wenn eine akute Entzündung vorliegt, kann diese auch häufiger angewendet werden.

CMD – was ist das überhaupt

Unter einer CMD oder besser gesagt einer „Craniomandibulären Dysfunktion“ leiden mittlerweile immer mehr Menschen. Dabei handelt sich um eine Funktionsstörung des Kausystems, sodass eine Fehlstellung des Kiefers entsteht („Missverhältnis zwischen Schädel und Unterkiefer“). Die Folge: Zähne, Kiefergelenke und/oder Kaumuskulatur können betroffen sein, was auch zu Schmerzen in anderen Körperregionen führen kann. Wir erklären Ihnen, wie man eine CMD feststellt und was man dagegen tun kann

Symptome einer CMD

Die Diagnose einer CMD ist nicht ganz einfach, weil die Symptome sehr unterschiedlich ausfallen können und darunter mehrere Erkrankungen fallen – Probleme an den Kiefergelenken, der Kaumuskulatur, der Zahnkontakte, aber auch psychische Störungen. Diese Erkrankungen können einzeln, aber auch in den verschiedensten Kombinationen auftreten. Mögliche Symptome sind:

Da die Symptome so unterschiedlich ausfallen, wird vielmals zunächst eine andere Erkrankung vermutet und oft CMD (zunächst) gar nicht in Betracht gezogen. Deshalb erfordert die Diagnose und Untersuchung viel interdisziplinäres Wissen von den behandelnden Ärzten, da die Schmerzen wie beschrieben in einer ganz anderen Region auftreten können. Häufig haben die Patienten dadurch einen langen Leidensweg und leiden jahrelang unter den Symptomen, ohne zu wissen, wo die Ursache liegt.

Ursachen einer CMD

Oftmals ist eine craniomandibuläre Dysfunktion auf einen Fehlbiss oder starkes Zusammenpressen der Kiefer (Bruxismus) zurückzuführen. Zähneknirschen oder -Pressen können dabei in einigen Fällen ebenso durch Stress oder Traumata entstehen. Auch eine sonstige Veränderung der Zahnstellung, z.B. durch eine Zahnspange oder sogar eine schlecht gemachte Füllung oder Krone, können eine mögliche Ursache sein. Wenn Ober- und Unterkiefer nicht mehr richtig zusammenspielen, bringen sich die Kiefergelenke in eine „unnatürliche“ Position, sodass Druck auf die umliegende Kaumuskulatur und den gesamten Schädel ausgeübt wird. Wenn dies permanent geschieht, kann sich das durch Verspannungen und Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat auswirken: Kiefer, Kopf, Gesicht, Rücken, Nacken, Ohren etc. Dabei reichen schon kleinste Veränderungen am Kauapparat, um diese Probleme auszulösen (z.B. nächtliches Knirschen von 15 – 20 Min Dauer).

Welcher Arzt untersucht mich und stellt die Diagnose

Zuständig für die Feststellung und Behandlung einer craniomandibulären Dysfunktion ist ein Zahnarzt oder Kieferorthopäde, der sich mit CMD auskennt. Wir von MoreZahn haben uns auf die CMD-Funktionsanalyse spezialisiert und gehen der Fehlstellung mit der sogenannten manuellen Strukturanalyse (MSA) auf den Grund. Dabei handelt es sich um eine moderne Software, die das Phänomen genau auswertet. Darüber hinaus ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Ärzten aufgrund der komplexen Ursachen und Symptome besonders wichtig. Kieferorthopäden, Zahntechniker, Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, HNO-Ärzte – alle können dazu beitragen, die Erkrankung ganzheitlich zu erfassen und entsprechend zu behandeln.

Wie behandelt man eine CMD?

Da die Erkrankung sehr komplex ist, kann die Behandlung ebenso komplex und unterschiedlich ausfallen. Ziel ist es, durch die Entspannung der Muskeln die Schmerzen zu reduzieren. Dafür wird in den meisten Fällen mit einer Schienetherapie begonnen. Eine individuelle Aufbissschiene (Okklusionsschiene) wird angefertigt, damit der Biss von Unter- und Oberkiefer wieder zueinander passt. Durch die Schiene werden dann auch Zähnepressen- und knirschen verhindert, da sich der Druck nun verteilt. Auch Zahnfehlstellungen können ausgeglichen werden (z.B. durch die Erneuerung von Füllungen oder Kronen), sodass durch die Therapie nicht nur die Muskulatur entspannt, sondern auch die Zähne geschützt werden.

Ich vermute, dass ich CMD habe – was tue ich?

Wenden Sie sich auf jeden Fall an uns, falls Sie an den oben genannten Symptomen leiden und die Ursache noch nicht klar ist. Aber auch vor einer aufwändigen kieferorthopädischen Behandlung oder Prothetik können sich gerne präventiv an uns wenden – wir haben langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet. Wir bei MoreZahn bieten eine professionelle CMD-Funktionsanalyse an und arbeiten auch interdisziplinär mit Orthopäden sowie Physiotherapeuten zusammen. Bei uns werden Sie ganzheitlich behandelt, neben der klassischen Aufbissschiene geben wir Ihnen beispielsweise auch individuelle Empfehlungen wie autogenes Training oder Sport. So können wir für Sie eine dauerhafte Linderung der Beschwerden erreichen.

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Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung, kurz PZR, ist wichtig, um die Zahngesundheit dauerhaft zu erhalten. Leider wollen viele diese Leistung trotzdem nicht in Anspruch nehmen, um Zusatzkosten zu sparen oder wissen schlichtweg nicht über die Notwendigkeit Bescheid. Dabei übernehmen viele Krankenkassen zumindest einen Teil der Kosten und unter Umständen kann sich auch eine Zahnzusatzversicherung lohnen.

Professionelle Zahnreinigung – was ist das?

Bei einer Professionellen Zahnreinigung werden die Zähne intensiv mit speziellen Instrumenten gereinigt, um die Beläge auf und vor allem auch in den Zahnzwischenräumen dauerhaft und gründlich zu entfernen. Sogar Bakterien unterhalb des Zahnfleischsaums werden entfernt. Das schafft keine herkömmliche Hand- oder sogar Ultraschallzahnbürste. Danach folgen eine Politur und eine Fluoridierung der Zähne, um das Anhaften erneuter Bakterien zu verhindern. Die Behandlung führen meist speziell ausgebildete zahnmedizinische Fachangestellte durch, damit der Prozess besonders schonend und gründlich abläuft.

Vorteile einer professionellen Zahnreinigung

Aufgrund einer übermäßig zuckerhaltigen Ernährung sind Erkrankungen wie Karies und Parodontitis (Entzündung des Zahnfleischs) weit verbreitet. Vor allem letzteres ist nicht zu unterschätzen, da die Krankheit über einen langen Zeitraum schmerz- und sogar symptomfrei verlaufen kann. Auch bei Implantaten können sich Bakterien im Zahnfleisch ansammeln und ernsthafte Entzündungen verursachen, eine sogenannte Periimplantitis. Umso wichtiger ist es für die Prophylaxe (Vorbeugung), eine professionelle Zahnreinigung regelmäßig wahrzunehmen, um diesen ernst zu nehmenden Zahnerkrankungen vorzubeugen – und zwar in jedem Alter. Ein weiterer Vorteil ist der ästhetische Effekt: Durch die gründliche Reinigung werden die Zähne weißer, davon profitieren z.B. Raucher und Kaffeetrinker.

Professionelle Zahnreinigung bei Schwangeren

Gerade in der Schwangerschaft ist die Gefahr und/oder einer Parodontitis Gingivitis erhöht. Deshalb ist es gerade in dieser Zeit sinnvoll, mindestens eine PZR durchzuführen und so Entzündungen des Zahnfleischs vorzubeugen.

Wie oft sollte ich eine Professionelle Zahnreinigung durchführen lassen?

Die Häufigkeit, wie oft man eine Professionelle Zahnreinigung wahrnehmen sollte, hängt von dem Zustand der Zähne und anderen Faktoren wie z.B. Rauchen oder erblich bedingten Faktoren ab. Ihr Zahnarzt wird Ihnen dazu gerne individuelle Auskünfte erteilen, in der Regel sollte man eine professionelle Zahnreinigung aber 1 -2 Mal pro Jahr wahrnehmen. 

Was kostet eine Professionelle Zahnreinigung?

Leider ist die PZR keine generelle gesetzliche Kassenleistung, weshalb sie theoretisch privat gezahlt werden muss. Die Kosten betragen in der Regel max. 80,00€ bis 120,00€ pro Behandlung je nach Aufwand und Schwierigkeitsgrad, wobei je Zahn abgerechnet wird, damit die Kosten fair bleiben. Aber: Viele Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten  einer PZR, die meisten Zahnzusatzversicherungen übernehmen die Kosten sogar ganz. Warum? Weil eine gute Prophylaxe nicht nur Ihnen, sondern auch den Kassen bares Geld spart. Die Kosten, die ungepflegte Zähne und entzündetes Zahnfleisch nach sich ziehen können, sind um ein vielfaches höher, als diesen regelmäßig vorzubeugen.

Hier eine kleine Übersicht, was die einzelnen Kassen (im Basistarif) dazu zahlen, informieren Sie sich ansonsten bei Ihrer Krankenkasse über die genauen Konditionen und mögliche Zusatzleistungen:

Nachteile einer Professionellen Zahnreinigung

Abgesehen von den Zusatzkosten einer Professionellen Zahnreinigung gibt es keine Nachteile, da eine gründliche Prophylaxe Ihrer Zahngesundheit hilft und Ihre Zähne nicht schädigt. Der IGeL-Monitor hat den Nutzen einer professionellen Zahnreinigung ohne Parodontitis zwar als unklar bewertet, die Zahnärzteschaft sieht die Vorteile allerdings als erwiesen an, da die normale häusliche Mundpflege und Zahnhygiene im Normalfall nicht ausreiche. Natürlich kann eine PZR in einigen Fällen etwas unangenehm oder sogar schmerzhaft ausfallen, aber je weniger ist das der Fall, desto gesünder Zähne sowie Zahnfleisch sind. Außerdem sorgt in der Regel eine ausgebildete Prophylaxeangestellte dafür, dass es für Sie so angenehm und schonend wie möglich bleibt.

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Das gründliche tägliche Zähneputzen ist das A und O der Mundhygiene. Mindestens zweimal am Tag sollten die Zähne gereinigt werden, besser noch nach jeder Mahlzeit. Damit die Zähne sorgfältig von Belägen und Bakterien befreit werden, ist die richtige Technik neben der Länge des Putzens entscheidend. Darüber hinaus schützt die zusätzliche Verwendung von Zahnseide vor Mikroorganismen in den Zahnzwischenräumen. Vorteile der elektrischen Zahnbürste: Elektrische Zahnbürsten vereinfachen das Zähneputzen. Sie machen die meiste Arbeit allein. Die Zahnoberflächen und auch die hinteren Molaren werden durch den kreisenden Bürstenkopf in kurzer Zeit blitzsauber. Auch Patienten mit empfindlichen Zähnen profitieren von der elektrischen Zahnbürste. Diese motorbetriebene Variante ist weniger druckintensiv und somit schonender für Menschen mit sensiblem Zahnfleisch und Zähnen, die leicht gereizt reagieren. Ein zu heftiges Putzen und ein Abrieb von Zahnschmelz sowie eine Verletzung des Dentins wird somit vermieden. Freiliegende Zahnhälse führen nämlich schnell zu Irritation und Schmerzen bei Kontakt mit heißen oder kalten Speisen. Autsch! Die häufigsten Fehler beim Zähneputzen:

Karies-Killer Bubble Gum? Es gibt spezielle Kaugummis, die eine gesunde Mundflora unterstützen. Zuckerfreie Kaugummis fördern die Vernichtung von schädlichen Säuren und Plaque. Sie stellen ein gutes Milieu im Mundraum her und liefern einen akzeptablen pH-Wert. Die Zähne werden während der „Massage“ remineralisiert und gestärkt. Manche Kaugummis enthalten Putzkörper, die die Beläge vorsichtig abschleifen. Die gewissenhafte tägliche Mundhygiene können sie selbstverständlich nicht ersetzen. Sie sind als Ergänzung gedacht. Elektrische Zahnbürste für Kinder? Kleine Kinder müssen den Umgang  mit der Zahnbürste zunächst erlernen. Erst mit etwa acht Jahren sind diese Fertigkeiten so weit ausgereift, dass das gründliche Zähneputzen allein durchgeführt  werden kann. Vorher lernen die Kids am Vorbild im Spiegel. Die elektrische Zahnbürste ist für kleine Kinder leichter zu handhaben, da sie die Putzbewegungen nicht selbständig  ausführen müssen. Es ist aber  anzuraten, dass die Kids auch das Zähneputzen mit der klassischen Version üben, spätestens nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne. So werden ihre Fingerfähigkeiten und die Motorik geschult. Reinigen in Überschallgeschwindigkeit Wer Probleme mit dem Zahnfleisch hat, greift lieber zur Ultraschallzahnbürste. Die Ultraschall-Frequenz beträgt zirka 1,5 Millionen Schwingungen pro Sekunde. Dieses Exemplar eignet sich besonders für Patienten, die mit Zahnfleischbluten zu kämpfen haben. Außerdem mobilisiert sie die Zahnfleischdurchblutung. Die Ultraschallzahnbürste funktioniert zusammen mit einer Zahncreme, die Miniblasen auf den Zahnreihen entwickelt. Die Ablagerungen und der Biofilm werden mit der Ultraschallzahnbürste quasi „abgesprengt“. Die Schallzahnbürste hat etwas weniger Drive. Bei dieser Ausführung liegen die Schallschwingungen bei 20.000 bis 40.000 pro Minute.  

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Karies und Parodontitis kann mit der korrekten Mundhygiene und regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen sowie Professionellen Zahnreinigungen effektiv vorgebeugt werden. Prophylaxen erfolgen bedarfsgerecht- sie orientieren sich am individuellen Zustand der Zähne, des Zahnfleischs und des gesamten Kiefers. Schwangere, Frauen in den Wechseljahren, Raucher, Senioren oder Patienten mit chronischen Erkrankungen brauchen eine maßgeschneiderte Prophylaxe. Aber wie sieht das bei den Männern aus? Auch männliche Patienten haben ein spezielles Anforderungsprofil. Entzündungen des Zahnhalteapparates können zu einer erektilen Dysfunktion führen. Diese tritt besonders häufig zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf.

Welche Folgen hat eine Parodontitis bei Männern?

Eine Parodonditis schädigt die Endothelzellen und hemmt den Blutfluss. Keime sind für die Entstehung der Parodontitis verantwortlich. Diese Erreger finden ihren Weg in die Blutbahn, wo sie zu Durchblutungsstörungen führen. Verschiedene Studien verweisen auf die Wechselwirkung von Parodontitis und Impotenz. Forscher berichteten im Journal of Clinical Periodontology (2018) über die Zusammenhänge von Erektionsstörungen und Zahngesundheit. Sie untersuchten 158 Männer – davon hatten 80 eine diagnostizierte erektile Dysfunktion. Patienten mit erektiler Dysfunktion wiesen einen schlechteren Zustand des Zahnhalteapparates auf. Parodontitis scheint ein potenzieller Risikofaktor bei der Pathogenese der erektilen Dysfunktion zu sein. Das Risiko einer Impotenz verdoppelt sich, wenn eine chronische bakterielle Inflammation im Mundraum existiert. In einer anderen Studie wurde bewiesen, dass eine Parodontitis auch zusammen mit einer Prostata-Erkrankung auftreten kann.

Die gute Nachricht: Wenn die Entzündung des Zahnhalteapparates therapiert wird, hat dies einen positiven Effekt auf die Prostata-Symptome. Eine Parodontitis ist mit einer konsequenten Wahrnehmung der Prophylaxe-Termine und ausreichend Eigendisziplin im Putzverhalten in den Griff zu bekommen.

Wer putzt besser- Männer oder Frauen?

Frauen greifen Studien zufolge häufiger zur Zahnbürste- 19 Prozent tun dies dreimal am Tag. Nur 12 Prozent der Männer reinigen ihre Zähne dreimal täglich. Auch in punkto Zahnseidennutzung liegen die Frauen ein gutes Stück vorne. Mundspülungen sind bei beiden Geschlechtern der Favorit. Eine individuell zugeschnittene, auf den Status abgestimmte Prophylaxe kann Fehler bei der Mundhygiene nicht wettmachen. Das richtige Zahnputzverhalten und die professionelle Zahnreinigung (PZR) sind gleichermaßen wichtig. Während laut Umfrage 44 Prozent der Frauen auch die Zahnzwischenräume mit entsprechenden Hilfsmitteln wie Zahnseide reinigen, tun dies lediglich 27 Prozent der Männer. 40 Prozent der Frauen und 30 Prozent der Männer vereinbaren regelmäßige Termine zur PZR. Hier ist bei den männlichen Patienten also noch Luft nach oben.

Wie sieht die Prophylaxe für den Mann aus?

Männer sollten zweimal im Jahr die zahnärztlichen Kontrolltermine wahrnehmen. Bei der zahnärztlichen Prophylaxe kann der Zahnarzt das Parodontitis-Risiko einschätzen. Danach richten sich die Behandlungen und Intervalle. Bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) werden die Zähne sorgfältig von Belägen (Plaque) entfernt. Zahnstein sowie Biofilm wird abgetragen. Die Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen erhalten eine gründliche Reinigung. Danach folgen die Politur und Lackversiegelung, um den Zahnschmelz zu schützen. Außerdem bekommen die Patienten individuelle Hacks für die Mundhygiene und Pflegeroutine zuhause. Die Verwendung einer fluoridhaltigen Zahncreme ist empfehlenswert.

Ausschlaggebend: Der pH-Wert im Mundraum

Eine Mundtrockenheit manifestiert sich häufig bei über 60-Jährigen. Aber auch Herzkreislauf-Medikamente wie Blutdrucksenker und hormonelle Veränderungen können eine trockene Mundschleimhaut auslösen. Der Zahnarzt verordnet in dem Fall neben einer Behandlung mit Fluorid „künstlichen Speichel“, antibakterielle oder antimykotische Mundspülungen ohne Alkohol, Fluoridpräparate und Xylitol-Kaugummi. Gesetzlich Versicherte können alle zwei Jahre eine Parodontitis-Früherkennung wahrnehmen. Dieser schmerzfreie aMMP-8-Test gibt Aufschluss über die Matrix-Metallproteinase-8 im Speichel. Ist sie über dem Normwert, liegt ein Keimbefall vor, der meist Parodontitis nach sich zieht. Darüber hinaus beeinflusst das Essverhalten den pH-Wert im Mundraum. Ein hoher Fleischkonsum ist kontraproduktiv. Männer sollten eher einmal auf rotes Fleisch verzichten und dafür auf Vitamin-C-reiche Kost umsteigen. Milchsäurebakterien, die in Joghurt, Kefir und Sauerkraut enthalten sind, verbessern die Mundflora. Eine antientzündliche Ernährung mit vielen Antioxidantien ist ein guter Unterstützer und eine natürliche Parodontitis-Vorsorge.

Schöne Zähne sind in jedem Alter ein Attraktivitätsmerkmal, sie steigern das Selbstbewusstsein. Ein tadelloses Gebiss ist ein Grund gerne und oft zu lachen. Wer eine herausnehmbare Zahnprothese hat, kann hingegen ein Lied davon singen: Schmerzende Druckstellen, schlechter Tragekomfort, Fremdgefühl im Mund, Angst, das Gebiss zu verlieren, unangenehmer Haftcremegeschmack. Die Folge: Das Kommunikationsverhalten wird beeinträchtigt. Meist ziehen sich Gebissträger zurück und meiden soziale Kontakte. Sie verneinen das Essen in der Öffentlichkeit, und auch Liebesbeziehungen werden zum heiklen Thema.

Verständlich! Prothesen im Sichtbereich sind nicht gerade der Inbegriff der Ästhetik. Da ist die Angst, dass das herausnehmbare Gebiss verrutschen könnte – die Mimik leidet. Eingefallene Wangen sind ebenfalls unerwünschte Begleiterscheinungen eines losen Zahnersatzes.

Eine schnelle Lösung: Feste dritte Zähne

Der Alptraum Zahnlosigkeit manifestiert sich oft in den Köpfen von Menschen mit Zahnlücken und Teilprothesen. Der Ausweg: Feste Zähne! Der erfahrene Implantologe saniert das Gebiss innerhalb weniger Stunden in nur einer Sitzung. Auch zahngesundheitlich ist dies eine probate Methode mit Langzeitwirkung. Der Lückenschluss stoppt das Voranschreiten der Kieferknochenrückbildung und sorgt für Halt auf dem Kieferkamm. Künstliche Zahnwurzeln (Implantate) mit biokompatiblen Oberflächen mobilisieren die Verwachsung mit dem Knochen und beugen Knochenverlust vor.

Die schonende Behandlung beinhaltet das Einsetzen temporärer dritter Zähne innerhalb weniger Stunden. Die künstlichen Zähne werden nach Einheilung des Implantats fest verschraubt und im Kiefer fixiert. Die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ohne Hemmungen bleibt erhalten.

Säulen der Gesundheit: Feste dritte Zähne

Die Einheilung dauert meist 3 Monate (mit Knochenaufbau etwas länger). Wenn die Heilungsphase nach drei bis sechs Monaten abgeschlossen ist und die Implantate fest mit dem Kieferknochen verwachsen sind, werden die endgültigen dritten Zähne befestigt. Dieser Zahnersatz besteht aus einem Zirkon- oder Titangerüst für Kunststoff, einer Zirkon-Vollkeramik oder Metallkeramik. Die anatomische Basis ist entscheidend für die Wahl der Implantate.

Prothesen: Feste dritte Zähne auf Implantaten

Zahnlose Kiefer haben den Abbau von Kieferknochensubstanz zur Folge. Aus diesem Grund ist Zahnersatz zum Erhalt der Kaufunktionen und der Lebensqualität elementar. Konventionelle Oberkiefer-Vollprothesen erstrecken sich über den kompletten Gaumen und ziehen oft den Geschmackssinn in Mitleidenschaft. Im Gegensatz zu einem entnehmbaren „Gebiss“, sind implantatgetragene Prothesen ein stabiles Instrument mit Tragekomfort. Darüber hinaus sind sie eine Prävention von Kiefernknochenabbau. Das Knochenschwundrisiko wird reduziert, da mehrere Zahnimplantate im Kiefer dauerhaft eingebracht und mit der Prothese befestigt werden. Aufgrund der Verwendung hochwertiger Materialien und innovativer Technologien in der Implantologie ist nach Abschluss der Behandlung die volle Belastbarkeit der Zähne sowie ein gleichmäßiger Biss wieder gegeben.

Zahnverlust überbrücken

Fehlt ein Zahn, kann die Lücke mit einer implantatgetragenen Krone geschlossen werden. Eine künstliche Krone wird auf dem Implantat montiert. Eine Implantatbrücke hingegen ermöglicht den Ersatz mehrerer Zähne. Sie ist eine probate Alternative zur Prothesenversorgung und bietet einen ästhetischen wie effektiven Lückenschluss. Selbst ein gänzlich zahnloser Kiefer kann mit implantatgetragenen Brücken saniert werden. Voraussetzung für die Verankerung von Zahnimplantaten ist der entzündungsfreie Zustand des Zahnhalteapparates. Außerdem muss genug eigene Kieferknochenmasse vorhanden sein. In manchen Fällen kann auch eine Augmentation (Knochenaufbau) die nötige Basis schaffen. Der Implantologe berät im Einzelnen, welche Therapie die geeignete ist.

Feste dritte Zähne: ein Luxusartikel?

Das berühmte Zahnpasta-Lächeln in der Werbung schürt bei einigen Menschen Komplexe. Strahlend weiße, kerngesunde Zähne sind für Viele ein Traum, der aber keiner bleiben muss. Natürlich haben die Stabilität und Ästhetik in Reih und Glied ihren Preis. Ein herausnehmbares Gebiss ist billiger, allerdings ergeben sich auch viele Probleme beim Tragen. Mit Zahnimplantaten hingegen wird die Mundgesundheit ganzheitlich gefördert. Alles sitzt fest an Ort und Stelle. Patienten, die sich für die Implantation entscheiden, profitieren von mehr Lebensqualität. Dieser Gewinn ist von unschätzbarem Wert. Mit den festen dritten Zähnen hat der Patient etwas auf lange Sicht- die Implantate sind also eine Investition, die sich lohnt. Auch die visuellen Vorteile sind beachtlich: Die Farbe der Zähne wird an die der eigenen Zähne angeglichen, so sehen sie aus wie echt.

Feste dritte Zähne sind der Schlüssel zu einem unbeschwerten Alltag. Nicht nur die körperliche Situation verbessert sich für den Patienten, sondern auch die seelische. Ein gesundes Gebiss steht für Vitalität. Zu einer positiven Ausstrahlung gehören makellose, gepflegte Zähne. Einwandfreie Zahnreihen unterstreichen eine positive Ausstrahlung.

Die Wechseljahre der Frau sind von einem ständigen hormonellen Auf und Ab geprägt. Die Unausgeglichenheit macht sich auch in einer Dysbalance der Mundflora bemerkbar. Die Prävention von Mund- und Zahngesundheit ist eine wichtige Basis zum Erhalt aller organischer Funktionen. Eine Keimbesiedlung kann über das Blut in den Körper gelangen und dort unter anderem Gefäßerkrankungen auslösen.

Auch die Zähne kommen in die Wechseljahre

Die Wechseljahre sind mehr als eine Achterbahnfahrt der Hormone. Aufgrund des sinkenden Östrogenspiegels kann eine Zahnfleischentzündung entstehen. Das Zahnfleisch wird sensibler, und es kommt leichter zu Schwellungen. Erreger können einfacher eindringen. Diese spezielle Form der Zahnfleischerkrankung nennt man hormonelle Gingivitis. Aus der Inflammation, die von infektiösen Mikroorganismen begleitet wird, kann sich eine hormonelle Parodonditis (Zahnbettentzündung) entwickeln. Darüber hinaus verursacht verstärkter Zahnbelag Karies. Dafür sind der Biofilm und die für die Wechseljahre typische Mundtrockenheit verantwortlich. Auch die Mundschleimhaut wird in den Wechseljahren in Mitleidenschaft gezogen. Der verminderte Speichelfluss begünstigt eine konzentrierten Bakterienbefall. Kürzere Intervalle bei den Kontrolluntersuchungen und der Prophylaxe sind also durchaus sinnvoll.

Kollagen: nicht nur für den Teint

Nicht nur das Zahnfleisch ist potenziell anfälliger. Auch die Festigkeit des Bindegewebes lässt im Klimakterium nach. Ein Mangel an Kollagen kann zu Blutungen und Wundheilungsstörungen führen. Die regelmäßige zahnärztliche Prophylaxe hält das Bindegewebe elastischer und sorgt für gesundes Zahnfleisch in den Wechseljahren.

Vorsicht bei Osteoporose

Bei einigen postmenopausalen Patientinnen liegt ein Kalzium-Defizit und ein beginnender Knochenschwund vor. Die individuelle zahnärztliche Prophylaxe inkludiert dann eine exakte zahnmedizinische Analyse des Kieferzustands. Der fortgeschrittene Östrogenmangel verringert die Knochendichte. Der Überschuss an Osteoklasten löst einen Kieferknochenabbau aus

Die heiße Phase: Hitzewallungen und Zungenbrennen

Es kribbelt, es kitzelt, es brennt: manche Frauen nerven solche Symptome sogar im oralen Bereich. Diese Hypersensibilisierungen beeinträchtigen die ohnehin schon labile Psyche und schmälern die Lebensqualität. Beim „Burning Mouth“-Syndrom sticht und bitzelt es in der Zunge, die unangenehmen Empfindungen können sich aber auch auf den Gaumen und die Lippen ausweiten. Besonders in der Menopause rumort es in diesem Gebiet. Viele Frauen klagen über Jucken und Missempfindungen, die auf eine Veränderung des pH-Wertes zurückzuführen sind. Das Zungenbrennen („Burning Mouth“- Syndrom) ist sozusagen charakteristisch für die Wechseljahre. Es wird durch Hormonschwankungen verursacht. Auch hier können eine professionelle Zahnreinigung und eine optimierte Mundhygiene zuhause die Symptome bessern. Darüber hinaus besänftigen Mundspülungen die unangenehmen Irritationen und Schmerzen.

Welches Vitamin fehlt bei Zungenbrennen?

Wenn Zungenbrennen auftritt, kann ein Vitaminmangel vorliegen. Aufschluss darüber gibt eine Blutuntersuchung beim Arzt. Eventuell ist der Vitamin B12- oder B2-Status zu gering, oder es besteht ein Folsäure- oder Eisenmangel. Außerdem sollte der Konsum an saisonalem Gemüse und Obst gesteigert werden.

Hausmittel zur Bekämpfung des “Burning Mouth“-Syndrom (BMS)

Frauen können gegen dieses lästige Symptom der Menopause selbst vorgehen und auf diese Weise die zahnärztliche Therapie unterstützen.

Wirkungsvolle natürliche Mittel sind:

Zu den bewährten Maßnahmen in Eigenregie zählt die Erhöhung der täglichen Flüssigkeitsaufnahme und der Verzicht auf scharfe Gewürze in Speisen. In akuten Phasen können Kräuterteespülungen die Reizungen lindern. Auch das Lutschen von Eiswürfeln eignet sich, um dem quälenden Juckreiz Paroli zu bieten.

Hilfe aus der Natur

Die Homöopathie hält einige Mittel bereit, die das Zungenbrennen erträglicher machen. Hierzu zählen die Schüßler Salze:

Die Gerbstoffe der roten Ratanhiawurzel haben einen adstringierenden Effekt auf die Mundschleimhaut. Der Arzneistoff der Calendula (Ringelblume) kommt bei Schwellungen im Mundraum zum Einsatz und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Die Ringelblumen-Auszüge wirken antientzündlich und antimikrobiell. Calendula wirkt reizlindernd und beruhigend bei Zungenbrennen.

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Schöne weiße Zähne machen attraktiv. Sie schenken ein strahlendes Lächeln. Ästhetische gepflegte Zähne heben das Selbstbewusstsein. Sie signalisieren Sexappeal und Vitalität. Raucher, Kaffee- und Tee-Trinker sowie Rotwein-Genießer haben jedoch oft mit hässlichen Verfärbungen zu kämpfen. Die gute Nachricht: Mit dem Zahnbleaching können lästige Verfärbungen schnell entfernt werden. Wer seine Zähne aufhellen will, scheut aber oft den Weg zum Zahnarzt. Doch ist diese Methode auch etwas für den Hausgebrauch?

Wie funktioniert Zahnaufhellung zuhause?

Für den Einsatz @home gibt es spezielle Zahnaufhellungs-Sets. Wer sich durch die Vielzahl der Zahnbleaching-Angebote klickt und etwas genauer recherchiert, merkt, dass die meisten Mittel zum Zweck sind: Dem Konsumenten Geld aus der Tasche zu ziehen.

Zahnbleaching-Kit: Präparierte Schiene

Die Instant-Lösung: Mit Bleichmittel gefüllte 1 x-Aufhell-Schienen werden auf die Zähne gesetzt. Nach dem Platzieren wirken sie 20 Minuten ein und werden dann wieder abgenommen. Das Gel enthält manchmal Aktivkohle und Calcium, kein gesundheitsgefährdendes Peroxid. Trotzdem kann das Gel ins Zahnfleisch gelangen und dort Reizungen auslösen. Die Schiene ist zudem nicht individuell anpassbar und verrutscht leicht.

Schönmalerei: Bleaching Pen

Hersteller von Zahnbleaching Pens werben damit, dass sie in Zusammenarbeit mit Zahnärzten entwickelt wurden. Die Silikonmundschienen versprechen einen besseren Tragekomfort. Außerdem enthalten sie Xylitol und weitere pflanzliche Öle, die den Mundraum pflegen und als Zahnschmelz-Protektor fungieren sollen. Der Inhaltsstoff Peroxid wird einfach mit „Oxidationsmittel“ umschrieben.

DIY: Bleichende Zahnpasta

Die Aufhellende Zahncreme schleift die Zahnoberfläche lediglich ab. Der Effekt ähnelt einer Politur. Die Wirkung ist hierbei jedoch nicht so stark. Der tägliche aufgetragene Zahnweißer kann die Zahnsubstanz schädigen.

Zu viele Whitening-Produkte verderben den Beauty-Effekt

Eine Überdosis oder gleichzeitige Verwendung mehrerer Whitening-Produkte greifen den Zahnschmelz an. Enthaltene Putzkörper scheuern auf den Zähnen und tragen Verschmutzungen ab. Das optische Ergebnis kann aber niemals heller als die natürliche Zahnfarbe sein.

Achtung: Es dürfen nur intakte Zähne mit dem Bleaching behandelt werden. Kariöse Zähne stehen auf dem Index. Zahnersatz, Füllungen und Veneers werden nicht mitgebleicht. Das ist vor allem im Sichtbereich unangenehm.

Zahnbleaching für zwischendurch

Beliebt für unterwegs sind „Stripes to go“. Diese Bleaching-Streifen werden unmittelbar nach dem Kontakt mit färbenden Lebensmitteln oder Zigaretten verwendet. Die reinigenden Stoffe wirken direkt auf die Zähne. Diese Produkte werden nach Bedarf aufgetragen und sind rezeptfrei zu erhalten.

Nachteile der Home Bleachings:


Welche Hausmittel werden als Bleaching-Tools genutzt?

Im World Wide Web kursieren einige dubiose Zahnbleaching-Methoden. Sie inkludieren die Verwendung von Mittelchen aus dem Vorratsschrank. Ihre Wirkung ist anzuzweifeln. Bleaching-Produkte müssen generell einen neutralen pH-Wert aufweisen, damit die Zähne beim Auftragen nicht abgeschmirgelt werden. Dies würde wiederholt Plaques provozieren.

Salz

Wer seine Zähne mit Salz putzt, tut ihnen nichts Gutes. Die Salzkörner schleifen den Zahnschmelz ab.

Fruchtsäuren

Zitrone greift den Zahnschmelz an. An den aufgerauten Stellen können sich neue Verfärbungen einnisten.

Backpulver

Backpulver wirkt sich allenfalls als Spülung positiv auf den pH-Wert der Mundflora aus. Zum Putzen ist das alkalische Hausmittel keinesfalls geeignet. Die Partikel radieren nicht nur die Beläge weg, sondern auch die schützende Ummantelung des Zahns. Der Zahnschmelz wird angegriffen.

Unser Tipp:

Ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt macht die Zähne wunschgerecht weiß. Das vom erfahrenen Zahnarzt verwendete hochkonzentrierte Karbamidperoxid und Wasserstoffperoxid zeigt eine deutlichere Wirkung. Eine UV-Lampe dient als zusätzlicher Verstärker. Es ist nur eine einzige Sitzung nötig.  Außerdem werden die Zähne nach der Säuberung und Glättung mit Fluorid versiegelt. So bleiben sie gesund und behalten ihre Strahlkraft, ihr anziehendes Äußeres. Dieses Zahnbleaching hält etwa zwei bis drei Jahre.

Schiefe Zähne, Zahnlücken, zu eng stehende Zähne – alles kein schöner Anblick. Trotzdem haben Erwachsene Schwellenängste, wenn es darum geht, beim Kieferorthopäden etwas an diesem Status zu verändern. Falls eine Zahnfehlstellung korrigiert werden soll, denken viele Patienten an die klassischen „Zahnklammern“ von früher und assoziieren damit optische Einbußen. Die innovativen unsichtbaren Zahnspangen vom Kieferorthopäden verbessern die Zähne jedoch auf ästhetische wie medizinisch effektive Weise. Diese transparenten Kunststoff-Schienen stellen kein soziales Hindernis dar und schränken im Alltag nicht ein. Sie formen und berichtigen die Zahnstellung, ohne aufzutragen. Die unsichtbaren Zahnspangen aus der Aligner-Technologie sind nicht nur für die Mundhygiene entnehmbar. Sie können vom Patienten jederzeit entfernt werden, wenn Bedarf besteht. Die passgenauen Kunstschienen ermöglichen eine maßgeschneiderte Korrektur. Die Aligner-Therapie empfiehlt sich für Patienten mit kleinen bis mittleren Zahnfehlstellungen.

Die Benefits unsichtbarer Zahnspangen (Aligner-Technologie):

Die konventionelle Regulierung der Zahnstellung mit fixierten Zahnspangen weist eine höhere Zahnerkrankungsquote (Wurzelresorption) auf.

Auch die festen unsichtbaren Zahnspangen, die auf der Lingual-Technik basieren, haben ihre Vorteile, denn sie werden zungenseitig angebracht. Diese „Brackets“ (Multiband-Apparaturen) sitzen auf der Zahnrückseite. Sie werden in einem computergestützten Verfahren für jeden Patienten individuell produziert. Die „Brackets“ sind allerdings nicht so praktisch wie die durchsichtigen, jederzeit entfernbaren Schienen.

Wie läuft die Aligner-Behandlung ab?

Zunächst wird ein 3D-Modell von den Zähnen des Patienten erstellt und vom Kieferorthopäden analysiert, was Optimierungsbedarf hat. Die individuell gefertigten Schienen werden alle zwei Wochen gewechselt. Die unsichtbare Zahnspange muss 22 Stunden täglich getragen werden für ein erfolgreiches Ergebnis.

Gar nicht verbissen

Ein perfekter Biss entlastet die Zähne und Kiefergelenke. Er schützt von Rücken- und Nackenverspannungen sowie der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), einer Störung des Kaumechanismus. Dies kann durch die transparenten Kunststoffschienen gewährleistet werden. Die unsichtbare Zahnspange ist eine dezente, wirksame Begradigungs-Methode. Der Aufwand lohnt sich- meist ist bereits nach drei Monaten ist eine positive Veränderung feststellbar. Ein nach der Therapie eingesetzter „Retainer“ ermöglicht eine dauerhafte Stabilisierung der Zähne. Falls sich der „Retainer“ lockert, sollte der Patient den Kieferorthopäden konsultieren.

Nachteile einer unsichtbaren Zahnspange

Eine unsichtbare Zahnspange kann nicht alle Anomalien berichtigen. Der jeweilige Schweregrad ist entscheidend. Gravierende Fehlstellungen können damit nicht beseitigt werden. Die Planung ist sehr komplex. Auch die Herstellung dieses zahnmedizinischen Hilfsmittels ist anspruchsvoll. Zudem sind die kieferorthopädischen Kontrollen zeitintensiv. Die unsichtbaren Zahnspangen sind jedoch eine probate Alternative für Patienten, die sich nicht eingeschränkt fühlen wollen und einen großen Wert auf Ästhetik legen. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse in der Regel nicht übernommen- es handelt sich hier um eine Privatleistung. Der Preis für die unsichtbaren Zahnspangen ist abhängig vom Aufwand – er beläuft sich meist zwischen 2.000 und 6.500 Euro.

Sie benötigen einen Sportmundschutz? Dabei sind einige wichtige Kriterien zu beachten. Der Sportmundschutz sollte individuell und passgenau vom Profi angefertigt werden oder präzise vorkonfektioniert sein. Lassen Sie sich vorab vom Zahnarzt oder Kieferorthopäden Ihres Vertrauens beraten. Je nach Anspruch kommen verschiedene Modelle in Frage.

Sportmundschutz: Die mechanische Prophylaxe vom Kieferorthopäden

Wer einen Mundschutz im Sportgeschäft kauft, darf keinen akzeptablen Tragekomfort erwarten –die Schienen sind genormt und bestehen teilweise aus Gummi oder Plastik. Oft behindern sie die Atmung, da sie nicht hundertprozentig mit dem jeweiligen Gebiss des Kunden kompatibel sind. Darüber hinaus muss der Träger den Standard-Sportmundschutz zwischen Ober-und Unterkiefer festhalten, damit er nicht verrutscht. Diese Option bietet keine ausreichende Sicherheit, und der Sportler wird von seiner Aktivität abgelenkt. Ein stabiler Sitz auf der Zahnreihe und hochwertige, lizensierte Materialien sind obligatorisch. Die Mundschutzschiene muss die Zähne optimal schützen und einen Schlag abfangen können. Wer einen Sportmundschutz benötigt, sollte also besser den Zahnarzt oder Kieferorthopäden konsultieren.Eine Zahnschutzschiene kann nach heutigem Kenntnisstand selbst bei festsitzenden kieferorthopädischen Elementen unbedenklich angefertigt und eingegliedert werden.

Auf den Mund gefallen?

Beim Ringen, Inlineskaten, Radfahren, Boxen, Hockey, Karate oder diversen Ballsportarten kann es leicht zu Verletzungen im Mundraum und traumatisierten Zähnen kommen. Im schlimmsten Fall zu Frakturen, Zahnlockerungen oder Schädigungen der Pulpa, des Zahnmarks oder sogar Zahnverlust. Der Erwerb einer solchen Schiene ist also ratsam, wenn Sie Ihre Zahngesundheit erhalten möchten. Manchmal ist bei Kontaktsportarten das Tragen eines Gebissschutzes sogar Pflicht. Der Sportmundschutz ist einfach zu handhaben. Wenn dieZahnschiene richtig an Ort und Stelle sitzt, ist eine zuverlässige Prävention von Unfällen gegeben. Sie ist ein unkompliziertes Hilfsmittel, das der Sportler auf den Zähnen des Oberkiefers platziert, wenn er es braucht

Warum eine Sportler-Zahnschiene?

Der Sportmundschutz ist ein wirksamer Protektor, der nach Bedarf getragen wird. Er ist ein praktischer Schutzschild, der folgende Bereiche des Körpers vor Verletzungen abschirmt und einen Schlag abdämpft:

Welche Voraussetzungen muss der Sportmundschutz erfüllen?

Um einenverlässlichen Schutz zu gewährleisten und die Energie bei einem Hieb oder Stoß zu verlagern oder in der Intensität zu mindern, muss das verwendete Material elastisch und fest zugleich sein –nur so kann eine optimale Druckverteilung ermöglicht werden. Als zahnmedizinisches Material für die Herstellung eines Sportmundschutzes hat sich flexibler Kunststoff wie Thermoplast bewährt, der sich aufgrund der Wärmeentwicklung ausdehnt und deshalb an das Gebiss des Patienten angepasst werden kann. Alternativen sind Ethyl-Vinyl-Acetat oder integrierte Gel-Pads. Eine solide Qualität zeichnet sich durch vorhandene Biokompatibilität, Geschmacksneutralität, hohe Funktionalität, sicheren Sitz, lange Haltbarkeit sowie störungsfreies Atmen und Sprechen aus.Ein vom Spezialisten individuell nach Abformung produzierter Sportmundschutz ist strapazierfähig, bequem, rutschfest, leicht zu reinigen und hat eine hochwertige Beschaffenheit..

Schick im Design & sicher im Mund

Ästheten und Mode-Fans freut es, dass der manuell einsetzbare Zahnschoner nicht nur in steril wirkender, klassischer Ausführung zu haben ist: Den Sportmundschutz gibt es sogar farbig! Fragen Sie einfach Ihren Dental-Experten nach den unterschiedlichen Optionen und Angeboten.

Ablauf: Wie wird der Sportmundschutz eingesetzt?

Nach einer Abformung von Ober-und Unterkiefer wird der Abdruck an das zahntechnische Labor weitergegeben. Nun darf der Patient die Farbe seines Sportmundschutzes auswählen. Nach der labortechnischen Herstellung kommt das 2-Schicht-Verfahren, das sich in Bezug auf die Dicke des Materials nach der ausgeübten Sportart richtet und von daher variiert. Abschließend folgt die Eingliederung und die Information des Patienten über Pflege und Aufbewahrung seiner oralen Kunststoffschiene. Der eingebrachte Sportmundschutz deckt die gesamte obere Zahnreihe ab –die Zähne und der komplette Mundraum werden effektiv geschützt

Was kostet ein Sportmundschutz? Zahlt ihn die Krankenkasse?

Der Sportmundschutz zählt zu den Privatleistungen und wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Kosten für einen Sportmundschutz, den der Kieferorthopäde oder Zahnarzt zusammen mit dem Zahnlabor fertigstellt, liegen meist zwischen 100 und 150 Euro. Eine Investition, die sich lohnt. Zahndefekte, die durchUnfälle verursacht werden, sind deutlich teurer. An einem Mund-und Zahnschoner sollte man nicht sparen. Ein professioneller Sportmundschutz ist eine angebrachte Vorsorgemaßnahme, die irreversible Verletzungen vermeiden und somit Risiken deutlich verringern kann.

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