Was sind die Vor- und Nachteile von unsichtbaren Zahnspangen?

Schiefe Zähne, Zahnlücken, zu eng stehende Zähne – alles kein schöner Anblick. Trotzdem haben Erwachsene Schwellenängste, wenn es darum geht, beim Kieferorthopäden etwas an diesem Status zu verändern. Falls eine Zahnfehlstellung korrigiert werden soll, denken viele Patienten an die klassischen „Zahnklammern“ von früher und assoziieren damit optische Einbußen. Die innovativen unsichtbaren Zahnspangen vom Kieferorthopäden verbessern die Zähne jedoch auf ästhetische wie medizinisch effektive Weise. Diese transparenten Kunststoff-Schienen stellen kein soziales Hindernis dar und schränken im Alltag nicht ein. Sie formen und berichtigen die Zahnstellung, ohne aufzutragen. Die unsichtbaren Zahnspangen aus der Aligner-Technologie sind nicht nur für die Mundhygiene entnehmbar. Sie können vom Patienten jederzeit entfernt werden, wenn Bedarf besteht. Die passgenauen Kunstschienen ermöglichen eine maßgeschneiderte Korrektur. Die Aligner-Therapie empfiehlt sich für Patienten mit kleinen bis mittleren Zahnfehlstellungen.

Die Benefits unsichtbarer Zahnspangen (Aligner-Technologie):

  • Ästhetische, unauffällige Lösung – die Patienten habe keine Hemmung, zu lächeln
  • Exakte Passform
  • Kein Draht oder Metall im Mund
  • Schmerzfrei – es entsteht nur ein leichtes Druckgefühl
  • Patienten profitieren vom hohen Tragekomfort
  • Geringeres Risiko für Zahnerkrankungen während der Behandlungsdauer
  • Flexible Lösung

Die konventionelle Regulierung der Zahnstellung mit fixierten Zahnspangen weist eine höhere Zahnerkrankungsquote (Wurzelresorption) auf.

Auch die festen unsichtbaren Zahnspangen, die auf der Lingual-Technik basieren, haben ihre Vorteile, denn sie werden zungenseitig angebracht. Diese „Brackets“ (Multiband-Apparaturen) sitzen auf der Zahnrückseite. Sie werden in einem computergestützten Verfahren für jeden Patienten individuell produziert. Die „Brackets“ sind allerdings nicht so praktisch wie die durchsichtigen, jederzeit entfernbaren Schienen.

Wie läuft die Aligner-Behandlung ab?

Zunächst wird ein 3D-Modell von den Zähnen des Patienten erstellt und vom Kieferorthopäden analysiert, was Optimierungsbedarf hat. Die individuell gefertigten Schienen werden alle zwei Wochen gewechselt. Die unsichtbare Zahnspange muss 22 Stunden täglich getragen werden für ein erfolgreiches Ergebnis.

Gar nicht verbissen

Ein perfekter Biss entlastet die Zähne und Kiefergelenke. Er schützt von Rücken- und Nackenverspannungen sowie der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), einer Störung des Kaumechanismus. Dies kann durch die transparenten Kunststoffschienen gewährleistet werden. Die unsichtbare Zahnspange ist eine dezente, wirksame Begradigungs-Methode. Der Aufwand lohnt sich- meist ist bereits nach drei Monaten ist eine positive Veränderung feststellbar. Ein nach der Therapie eingesetzter „Retainer“ ermöglicht eine dauerhafte Stabilisierung der Zähne. Falls sich der „Retainer“ lockert, sollte der Patient den Kieferorthopäden konsultieren.

Nachteile einer unsichtbaren Zahnspange

Eine unsichtbare Zahnspange kann nicht alle Anomalien berichtigen. Der jeweilige Schweregrad ist entscheidend. Gravierende Fehlstellungen können damit nicht beseitigt werden. Die Planung ist sehr komplex. Auch die Herstellung dieses zahnmedizinischen Hilfsmittels ist anspruchsvoll. Zudem sind die kieferorthopädischen Kontrollen zeitintensiv. Die unsichtbaren Zahnspangen sind jedoch eine probate Alternative für Patienten, die sich nicht eingeschränkt fühlen wollen und einen großen Wert auf Ästhetik legen. Die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse in der Regel nicht übernommen- es handelt sich hier um eine Privatleistung. Der Preis für die unsichtbaren Zahnspangen ist abhängig vom Aufwand – er beläuft sich meist zwischen 2.000 und 6.500 Euro.

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Team

Über Uns

Eine Praxis für alle. Alles in einer Praxis. Erfahren Sie mehr über unser Kompetenzzentrum in Ratingen-Häsel.

Berufsausbildung:
2008-2013
Studium der Zahnmedizin an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf

2011
Beginn einer wissenschaftlichen Arbeit in der kieferorthopädischen Abteilung der Universität Düsseldorf,
unter Leitung von Prof. Dr. Drescher

2013
Approbation

2014
Assistenzzeit in der allgemeinzahnärztlichen Praxis Dres. Guen in Süchteln

2014-2015
Assistenzzeit in der allgemeinzahnärztlichen Praxis Dr. Jansen-Schick in Mönchengladbach

2015-2017
Weiterbildungszeit in der kieferorthopädischen Fachpraxis Dr. Blens in Pulheim

2015-2017
Curriculum der Kiefergelenksdiagnostik und der Kiefergelenkstherapie

2017
– Erlangung des Tätigkeitsschwerpunktes der Kiefergelenksdiagnostik und der Kiefergelenkstherapie
– Erlangung des Tätigkeitsschwerpunktes der kieferorthopädischen Behandlung
– Beginn des dreijährigen Masterstudiengangs der Kieferorthopädie an der Universität in Krems (Österreich)
– Promotion in der kieferorthopädischen Abteilung an der Universität Regensburg bei Prof. Dr. Dr. Proff

November 2017
Angestellte Zahnärztin bei MoReZahn – Zahnarztpraxis & Kieferorthopädie
Tätigkeitsschwerpunkt: Kieferorthopädie

Weiterbildung:
Seit 2013
Regelmäßige Fortbildungen im zahnmedizinischen und kieferorthopädischen Bereich

Schulausbildung:
2005
6-monatiger Auslandsaufenthalt, Gulf Coast High School, Naples, USA

2008
Abitur, St.Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Berufsausbildung:
2009-2012
Bachelor of Science in Biology (Premedicine), University of Massachusetts Boston, USA

2011-2012
Laborant Mikrobiologie, University of Massachusetts Boston, USA

2012-2014
Verwaltung & Stuhlassistenz, Zahnarztpraxis Dr.med.dent. Haiaty

2014-2019
Zahnmedizinstudium, Stradina University, Riga, Lettland

2018
Doctor – Thesis „Molar-Incisor
Hypomineralisation-epidemiology, clinical appearance, treatment guidelines“ , Wissenschaftliche Arbeit über Molare-Inzisive-Hypomineralisation (Kreidezähne)

2019
Abschluss Doctor of Dental Surgery, DDS

2019
Approbation als Zahnärztin in Deutschland

2019
Zahnärztin Praxis Dr.med.dent. Haiaty
Zahnärztin MoreZahn Praxis Dr.med.dent. Rezaie

Seit 2016
diverse Fortbildungen in der Zahnmedizin

Schulausbildung:
2003
High School Diploma an der Marion High School in Kansas/USA

Berufsausbildung:
2004-2006
Associate Degree in Science Fach Pre-Medicine an Butler College in Kansas/USA

2007-2008
Hochschulzugangsberechtigung Schwerpunkt medizinisch-biologische Studien am Studienkolleg Universität zu Köln

2008-2013
Studium der Zahnmedizin an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

2013
Approbation als Zahnarzt

2014-2016
Assistenzzeit in Gemeinschaftspraxis Dres. Von Lennep in Neuss

2017-2018
Angestellter Zahnarzt in Apollonia Zahnklinik Düsseldorf

Oktober 2017
Übernahme der Praxis von Dr. Kränzlin / Gründung von MoReZahn – Zahnarztpraxis & Kieferorthopädie

2015
Promotion am Institut für Pathologie der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Funktionsbereich Cytopathologie

Weiterbildung
Seit 2014
regelmäßige Fortbildungen in verschiedenen zahnmedizinischen Bereichen

2014
Chirurgie & Implantationkursus am Humanpräparat an der Straumann Akademie