Von der Zahnfüllung bis zur Wurzelbehandlung: So erhalten Sie Ihre Zähne!

Zahnerhalt

Karies, Plaque, Entzündungen des Zahnhalteapparats: Es existieren verschiedene Gefahren, die Ihre Zähne teilweise oder vollständig bedrohen. Damit Sie auch zukünftig noch bedenkenlos zubeißen können, bewahren Sie professionelle Maßnahmen der Zahnerhaltung vor gravierenden Folgen.

Gründe und Methoden zur Zahnerhaltung

Zu den häufigsten Gründen für eine Zahnerhaltung gehört Karies als Folge einer unzureichenden Zahnhygiene und problematischen Ernährungsweise. Die kleinen oder großen Zahnschmelz-Löcher schmerzen und sehen im sichtbaren Bereich einfach unattraktiv aus. Doch Karies ist nur eine von mehreren Gefahren für Ihre Zähne. Auch im Inneren können Entzündungen entstehen, die das Gewebe in der Pulpa absterben lassen. Zudem können Zähne irgendwann ausfallen, weil der Zahnhalteapparat seine Funktion nicht mehr voll erfüllt. Und da die Gründe so verschieden sind, kommen auch unterschiedliche Behandlungen für den Zahnerhalt zum Einsatz.

Hochwertige Zahnfüllungen: Keramik- und Gold-Inlays

Jeder kennt die Zahnfüllungen aus Amalgan, die in puncto Ästhetik nur schlecht abschneiden und auch aufgrund des hohen Quecksilber-Anteils kaum mehr eingesetzt werden. Auch gibt es Füllungen aus Kunststoff, die Zahnmediziner mittels Klebetechnik einfügen können.

Wer sich aber nicht mit einer Kunststoff-Füllung zufriedengeben will, dem empfiehlt sich ein Inlay aus Keramik oder Gold. Zahnlabore fertigen beide Variante individuell an, wodurch sich der zeitliche und finanzielle Aufwand erhöht. Die Investition lohnt sich aber: Beide Materialien zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit aus, die sie bis zu dreißig Jahre halten lässt. Zusätzlich überzeugen sie durch ihre Verträglichkeit. Bei Keramik kommt noch als Pluspunkt hinzu, dass das Material von der echten Zahnsubstanz nicht zu unterscheiden ist.

Keramische Zahnkronen ersetzen die Zahnsubstanz

Eine weitere Methode der Zahnerhaltung ist das Einsetzen von künstlichen Zahnkronen, die aus hochwertiger Vollkeramik bestehen. Eine Teilkrone eignet sich dann, wenn nur ein Teil der natürlichen Zahnsubstanz beschädigt ist. Im Vergleich mit einer Zahnfüllung ist diese Variante stabiler. Eine vollständige Zahnkrone umschließt hingegen die gesamte verbliebene Zahnsubstanz und zeichnet sich ebenfalls durch eine beeindruckende Robustheit aus. Viele verwechseln Zahnkronen mit Zahnbrücken, es handelt sich jedoch um unterschiedliche Herangehensweisen: Während Zahnkronen zur Zahnerhaltung zählen, weil ein Teil des natürlichen Zahns ergänzt wird, sind Brücken künstliche Zähne, die einen Zahnersatz darstellen.

Wurzelkanalbehandlung: effektive Bekämpfung von Bakterien

Wenn Bakterien die Zahnwurzel angreifen und sich das Gewebe und der Zahnnerv entzünden, kann Karies bis weit in das Zahninnere Schäden anrichten: Mit einer Wurzelkanalbehandlung können Zahnmediziner den beschädigten Zahn erhalten.

Dazu bohren sie den betroffenen Zahn unter einer lokalen Betäubung auf, entfernen Zahnnerven und tilgen mit einer desinfizierenden Lösung die Bakterien. Mit einer kleinen Feile wird infiziertes Gewebe gelöst. Danach verschließen sie den Zahn mit einer Zahnfüllung. Der Vorteil dieser aufwendigen Form der Zahnerhaltung ist, dass Zahnärzte eine drängende Problematik schnell und nachhaltig lösen. Denn erkrankte Zahnwurzeln und Zahnnerven führen für gewöhnlich zu starken Schmerzen. Zudem ist eine Zahnwurzelbehandlung meist nötig, wenn der Verlust des gesamten Zahns vermieden werden soll.

Parodontologie als gezielte Behandlung des Zahnhalteapparats

Ein Zahnverlust kann auch daraus resultieren, dass der Zahnhalteapparat die Zähne nicht mehr hält. Zuerst lockern sie sich, dann fallen sie schließlich ganz aus. Bei der Parodontitis liegt der Grund im entzündeten Gewebe, das zunehmend abstirbt und verschwindet. Bei der Behandlung entfernt der Zahnarzt die Beläge an den sichtbaren Stellen des Zahns sowie in den Zahnfleischtaschen. Zusätzlich glättet er die Oberflächen der Zahnwurzel, damit sich neuen Bakterien nur schwer ansiedeln können. Bei tiefen Zahnfleischtaschen ist manchmal auch ein kleiner chirurgischer Eingriff notwendig.

Prävention ist beste Methode zur Zahnerhaltung

Mit innovativen Maßnahmen der Zahnerhaltung, die funktional und ästhetisch überzeugen, leisten Zahnärzte heutzutage wertvolle Dienste. Dennoch ist es besser, wenn Sie die Notwendigkeit dieser Eingriffe meiden. Häufig müssen Sie zum Beispiel Zuzahlungen stemmen. Mit einer intensiven und regelmäßigen Zahnhygiene, einer gesunden Ernährung und regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen reduzieren Sie das Risiko.

Auch MoReZahn bietet viele Methoden der Zahnerhaltung in Ratingen Hösel an – um genau zu sein, bekommt die ganze Familie hier alle zahnärztlichen und kieferorthopädischen Leistungen aus einer Hand.

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Team

Über Uns

Eine Praxis für alle. Alles in einer Praxis. Erfahren Sie mehr über unser Kompetenzzentrum in Ratingen-Häsel.

Berufsausbildung:
2008-2013
Studium der Zahnmedizin an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf

2011
Beginn einer wissenschaftlichen Arbeit in der kieferorthopädischen Abteilung der Universität Düsseldorf,
unter Leitung von Prof. Dr. Drescher

2013
Approbation

2014
Assistenzzeit in der allgemeinzahnärztlichen Praxis Dres. Guen in Süchteln

2014-2015
Assistenzzeit in der allgemeinzahnärztlichen Praxis Dr. Jansen-Schick in Mönchengladbach

2015-2017
Weiterbildungszeit in der kieferorthopädischen Fachpraxis Dr. Blens in Pulheim

2015-2017
Curriculum der Kiefergelenksdiagnostik und der Kiefergelenkstherapie

2017
– Erlangung des Tätigkeitsschwerpunktes der Kiefergelenksdiagnostik und der Kiefergelenkstherapie
– Erlangung des Tätigkeitsschwerpunktes der kieferorthopädischen Behandlung
– Beginn des dreijährigen Masterstudiengangs der Kieferorthopädie an der Universität in Krems (Österreich)
– Promotion in der kieferorthopädischen Abteilung an der Universität Regensburg bei Prof. Dr. Dr. Proff

November 2017
Angestellte Zahnärztin bei MoReZahn – Zahnarztpraxis & Kieferorthopädie
Tätigkeitsschwerpunkt: Kieferorthopädie

Weiterbildung:
Seit 2013
Regelmäßige Fortbildungen im zahnmedizinischen und kieferorthopädischen Bereich

Schulausbildung:
2005
6-monatiger Auslandsaufenthalt, Gulf Coast High School, Naples, USA

2008
Abitur, St.Ursula-Gymnasium, Düsseldorf

Berufsausbildung:
2009-2012
Bachelor of Science in Biology (Premedicine), University of Massachusetts Boston, USA

2011-2012
Laborant Mikrobiologie, University of Massachusetts Boston, USA

2012-2014
Verwaltung & Stuhlassistenz, Zahnarztpraxis Dr.med.dent. Haiaty

2014-2019
Zahnmedizinstudium, Stradina University, Riga, Lettland

2018
Doctor – Thesis „Molar-Incisor
Hypomineralisation-epidemiology, clinical appearance, treatment guidelines“ , Wissenschaftliche Arbeit über Molare-Inzisive-Hypomineralisation (Kreidezähne)

2019
Abschluss Doctor of Dental Surgery, DDS

2019
Approbation als Zahnärztin in Deutschland

2019
Zahnärztin Praxis Dr.med.dent. Haiaty
Zahnärztin MoreZahn Praxis Dr.med.dent. Rezaie

Seit 2016
diverse Fortbildungen in der Zahnmedizin

Schulausbildung:
2003
High School Diploma an der Marion High School in Kansas/USA

Berufsausbildung:
2004-2006
Associate Degree in Science Fach Pre-Medicine an Butler College in Kansas/USA

2007-2008
Hochschulzugangsberechtigung Schwerpunkt medizinisch-biologische Studien am Studienkolleg Universität zu Köln

2008-2013
Studium der Zahnmedizin an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

2013
Approbation als Zahnarzt

2014-2016
Assistenzzeit in Gemeinschaftspraxis Dres. Von Lennep in Neuss

2017-2018
Angestellter Zahnarzt in Apollonia Zahnklinik Düsseldorf

Oktober 2017
Übernahme der Praxis von Dr. Kränzlin / Gründung von MoReZahn – Zahnarztpraxis & Kieferorthopädie

2015
Promotion am Institut für Pathologie der Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Funktionsbereich Cytopathologie

Weiterbildung
Seit 2014
regelmäßige Fortbildungen in verschiedenen zahnmedizinischen Bereichen

2014
Chirurgie & Implantationkursus am Humanpräparat an der Straumann Akademie